Daniel Fellner

Landeshauptmann von Kärnten

Die Alpen-Adria-Region als einen großen, gemeinsamen Raum verstehen und leben: Genau daran arbeiten Wirtschaftstreibende sowie Politikerinnen und Politiker in sämtlichen Regionen von der Adria bis tief in die Steiermark hinein.

Die Koralmbahn symbolisiert nicht nur eine Bahnstrecke von A nach B, sie steht für wirtschaftlichen Aufschwung, Wohlstand und Perspektive. Als Teil der Baltisch-Adriatischen Achse nehmen die Regionen und ihre Betriebe entlang der Bahn zukünftig eine Schlüsselposition in einem, täglich immer enger zusammenrückenden, Europa ein. Kärnten und die Steiermark gewinnen im gesamteuropäischen Kontext zunehmend an Bedeutung im Sektor der neuen und innovativen „grünen“ Energien, der Mikro-Elektronik, Robotik und Künstlichen Intelligenz ein, Zukunftsfelder, die nicht mehr wegzudenken sind.

Das Land Kärnten war in den vergangenen Jahrzehnten stets darin bestrebt, wirtschaftliche Prosperität in Lebensqualität und Wohlstand umzumünzen. Das umfasst auch ein dichtgewobenes Bildungsnetz von der Elementarbildung bis hin zur Forschung und ein qualitativ hochwertiges Gesundheitswesen, ein Weg, der sich bewährt. Der neue Zentralraum „Area-Süd“ mit 1,1 Millionen Menschen, 500.000 Arbeitnehmerinnen und -nehmern sowie seinen 13 Hochschulen mit rund 90.000 Studierenden verwandelt sich in eine Wachstumsregion auf allen Ebenen. Diverse Maßnahmen, Großinvestitionen in Verkehr, Forschung, Wirtschaft und Arbeitsmarkt wurden bereits auf die Schiene gebracht.

Als Landeshauptmann erkenne ich den Mut, den Innovationsgeist und den schieren Eifer unserer Kärntner Wirtschaft. Trotz zahlreicher Herausforderungen auf dem internationalen Parkett, ausgelöst durch Konflikte, Handelskriege und klimatischen Katastrophen, sind es unsere Betriebe, die den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern die Ärmel hochkrempeln und Probleme anpacken, ihnen allen gebührt unser Dank. In meiner Rolle als Landeshauptmann liegt es auch in meiner Verantwortung, im Sinne des Landes Kärnten Interessen zu bündeln, zu sondieren und Brücken zwischen den Interessengruppen zu bauen: die gemeinsamen Regierungssitzungen mit den Sozialpartnern bilden hierfür die Grundlage.

Leadingnetwork bietet unseren Unternehmerinnen und Unternehmern eine Plattform und ein gemeinsames Megafon, welches weit über die Grenzen Kärntens, Österreichs und der EU gehört wird.

Jürgen Mandl

Präsident der WK Kärnten

Die Kärntner Wirtschaft ist geprägt von Mut, Willenskraft, Innovationsgeist. Und dass diese drei Eigenschaften Früchte tragen, zeigen die Konjunkturergebnisse.

Nach einem sensationellen Vorjahresergebnis wird Kärnten auch in diesem Jahr, wenn auch mit etwas weniger Tempo, eine Fortsetzung des Aufschwungs erleben. Und das ist vor allem den Unternehmerinnen und Unternehmern sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken. Als Wirtschaftskammer Kärnten tun wir alles, um diese Kraft noch stärker zu machen. Wir setzen uns für eine zukunftsorientierte und wirtschaftsfreundliche Politik ein, stehen mit vielfältigen Serviceleistungen das ganze Unternehmerleben lang zur Seite und investieren in die Aus- und Weiterbildung. Ein Beispiel dafür ist etwa die Errichtung des ersten Makerspace im Süden Österreichs. Der von der Wirtschaftskammer Kärnten initiierte MAKERSPACE Carinthia ist ein Dreh- und Angelpunkt für kreative Unternehmer im Alpen-Adria-Raum. Er ist ein Mix aus Werkstatt und Workspace, in dem Unternehmer und Privatpersonen Prototypen herstellen oder in der Makerszene an technischen Details tüfteln können.
Jedes Jahr zeigen mir die Business-Initiative „leadingnetwork“ wie viel in unseren Unternehmen steckt. Sie verwirklichen ihre Ideen, nutzen den Alpen-Adria-Raum, beweisen Durchhaltevermögen und versprühen Unternehmergeist. Genau diese Eigenschaften werden künftig den Lebensstandort Kärnten nachhaltig gestalten.

Timo Springer

Präsident der IV Kärnten

Kärntens Leitbetriebe sind der Motor der Wirtschaft. Sie tragen direkt und indirekt enorm zu Wertschöpfung, Beschäftigung und Wohlstand im Land bei.

Studien zeigen, dass auf einen direkt im Unternehmen Beschäftigten zwei weitere im Dienstleistungs- und Zulieferumfeld kommen. Sie strahlen also enorm in die regionale Wirtschaft aus. Vom IT-Dienstleister bis zum Hotelier, der von den Gästen der Leitbetriebe profitiert, reicht das Spektrum dieser Umwegrentabilität.
Diese Betriebe sind Konzernstandorte mit hoher Kompetenz vor Ort genauso wie perfekt aufgestellte Kleine oder Mittlere Unternehmen, die ganz erfolgreich in Nischen agieren. Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie sehr wettbewerbsfähig und innovativ sind, oft enge Verbindungen zur regionalen Forschungsszene haben und extrem hochwertige Arbeitsplätze bieten. Hier spielt sich die wirtschaftliche und technologische Dynamik ab, die das ganze Land mitreißt.
Kärnten braucht als DAS Technologieland im Süden Österreichs mutige Entscheidungen für die Zukunft, um noch mehr vom Lebensland zum Arbeitsland im perfekten Umfeld zu werden: Zentralraumstrategie sowie Zentralisierung der UNI und FH Standorte zum UNI/FH Campus Wörthersee, um Ausbildungsland und Zukunftsland für junge Menschen zu sein. Bewerben sollte alles das Kärntner Standortmarketing! Das wird dann den wahren Stärken des Landes als Industrieland gerecht.